Glücksspielsucht schadet Betroffenen mehr als bisher angenommen News_7

Statistik Zuwanderung

Während in westlichen Therapieansätzen oft die Autonomie des Individuums im Vordergrund steht, kann es für Menschen aus kollektivistisch geprägten Kulturen hilfreich sein, die Familie einzubeziehen. Gleichzeitig muss die Vertraulichkeit gewahrt bleiben, um Stigmatisierung innerhalb der Community zu vermeiden. Insbesondere der Verlust von Zugehörigkeit und sozialer Identität kann dazu führen, dass Glücksspiel als Kompensationsmechanismus genutzt wird.

Diese Programme können stationäre Behandlungen, ambulante Programme und Beratungen umfassen. Sie sind auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt und bieten alle notwendigen Ressourcen für eine erfolgreiche Genesung. Die Website “Nahestehende und sucht” mit Erklärvideos richtet sich an Nahestehende von Personen, die von einem Problem mit Suchtmitteln betroffen sind. Alkoholkonsum.ch ist eine Website mit Informationen zum Gebrauch von Suchtmitteln, zu Anzeichen für Probleme und Unterstützungsangeboten.

Unbewilligte Glücksspielangebote aus dem Ausland bekämpft die ESBK mit Sperren. An die Betreiber kommen die Schweizer Kontrolleure kaum, denn diese befinden sich häufig in Ländern, in denen Glücksspiel legal ist. Die Anzahl der gesperrten Personen pro Jahr ist ab 2020 gestiegen.

Wer dort etwa nach einem Bonus ohne Einzahlung sucht, sollte sich der Suchtrisiken bewusst sein und verantwortungsvoll spielen. In der Schweiz gibt es 21 Anbieter, welche die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) konzessioniert hat. Für die Schweizer Casinos gilt das Geldspielgesetz, und so müssen sie jene Gäste sperren, die über ihre finanziellen Verhältnissen spielen. Glücksspielsucht ist eine ernsthafte Erkrankung mit negativen Auswirkungen auf die eigene Person und das Umfeld. Sie kann helfen, zugrunde liegende psychische Probleme wie Depressionen, Ängste oder Traumata zu behandeln, die zum Glücksspielverhalten beitragen können.

Studie finanziert durch das Mandat Interkantonales Programm Glücksspielsuchtprävention der Nordwest- und Innerschweiz. Online-Casinos hingegen sind 24 Stunden am Tag per Handy erreichbar. Diese verfügen zwar über Schutzkonzepte, bei denen Spieler gesperrt werden, wenn sie weit über ihrem Verhältnis spielen. Die Hochschule für soziale Arbeit in Luzern verfasste im 2012 im Auftrag von SoS-Spielsucht einen Bericht über die “Früherkennung von vulnerablen Personengruppen im Glücksspielbereich”. Die Analyse zeigt die Brisanz im Migrationsbereich und ist nach wie vor relevant. Das “SuchtMagazin” berichtete 2017 über das Thema Migration und Glücksspiel.

  • Es ist wichtig, nicht zu verzweifeln, sondern die notwendigen Schritte in Richtung eines gesunden und glücklichen Lebens zu unternehmen.
  • Besonders hervorzuheben ist die Wechselwirkung zwischen Akkulturationsstress und Suchtverhalten.
  • Hilft, die Gedanken und Verhaltensweisen, die zum Glücksspiel führen, zu erkennen und zu verändern.
  • Paradoxerweise kann die Spielsucht jedoch die Integrationschancen weiter verschlechtern und zu einem Teufelskreis führen.
  • Spielsucht ist eine Krankheit, die mit Unterstützung, Behandlung und Entschlossenheit überwunden werden kann.
  • In diesem Artikel betrachten wir die effektiven Methoden und Programme zur Behandlung der Spielsucht in der Schweiz sowie wichtige Aspekte, die bei der Bekämpfung dieser Erkrankung helfen.

Marketingstrategien – sei es durch Sponsoring, direkte Werbung oder Produktplatzierung – können junge Menschen dazu verleiten, Geldspiele auszuprobieren, oder sie sogar zu risikoreichem Verhalten verleiten. Der aktuelle Wissensstand über die Exposition junger Menschen gegenüber Geldspielreizen ist jedoch nach wie vor begrenzt. Vor diesem Hintergrund hat Sucht Schweiz eine explorative Beobachtungsstudie durchgeführt mit dem Ziel alle Formen von Geldspielreizen, d.h. Stimuli, zu dokumentieren, denen 16- bis 18-Jährige potenziell ausgesetzt sind. Eine deutsche Zusammenfassung ist im französischem Bericht enthalten.

Spielsucht, auch als Glücksspielstörung bekannt, zeichnet sich durch ein unkontrollierbares Verlangen aus, an Glücksspielen teilzunehmen. Diese Sucht kann zu finanziellen Problemen, Beziehungsstörungen und emotionalen Schwierigkeiten führen. In der Schweiz, wie auch in anderen Ländern, erfordert die Diagnose und Behandlung dieser Störung einen ganzheitlichen Ansatz. Spielsucht ist eine von der Weltgesundheitsorganisation WHO anerkannte und auch im DSM‑5 erfasste psychische Störung. Von pathologischem Spielen ist die Rede, wenn die Person nach eigenen Angaben unter Schwierigkeiten mit dem eigenen Spielverhalten leidet. Dabei wird eine Reihe von Kriterien angewendet wie der Drang zu immer grösseren Einsätzen oder das Lügen über das eigene Spielverhalten.

Die Befragten gaben mehrheitlich an, dass sich die explosionsartige Vermehrung des Schweizer Online-Angebots zusammen mit der Coronapandemie und dem Teil-Lockdown stark auf ihr Geldspielverhalten ausgewirkt hat. Die Vervielfachung des Angebots, das intensive Marketing, die unbegrenzte Verfügbarkeit der Spiele und die Bonus-Angebote stellten wichtige Faktoren für eine Intensivierung des Spielverhaltens dar. Es ist wichtig, dass Menschen, die Anzeichen einer Glücksspielsucht zeigen, professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Es gibt zahlreiche Ressourcen und Unterstützungsdienste, die Hilfe anbieten, darunter Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und spezielle Behandlungsprogramme. Die wissenschaftliche Literatur zeigt, dass Werbung für Geldspiele die Einstellung und das Spielverhalten junger Menschen beeinflusst.

Es ist wichtig, dass die medikamentöse Behandlung in Kombination mit Psychotherapie angewendet wird, um die besten Ergebnisse zu erzielen. 38% der in der Schweiz lebenden Personen ab 15 Jahren haben einen Migrationshintergrund (Bundesamt für Statistik). Dazu zählen auch Menschen, welche die Landessprachen nicht oder kaum beherrschen. Kulturelle Sensibilitäten oder biografische Merkmale können das Gesundheitsverhalten prägen. Mandat Glücksspielsuchtprävention der Nordwest- und Zentralschweiz.

Die Zusammenarbeit von Suchtberatung und Schuldenberatung bei der Beratung Glücksspielsüchtiger und ihrer Angehörigen. Die Frage nach dem Alkohol- und Tabakkonsum wird fast routinemässig bei einer Konsultation an den Patienten/die Patientin gerichtet. Vielleicht würde sich auch die Frage nach Glücksspielgebrauch als sinnvoll erweisen? Aktuellen Schätzungen zufolge leiten etwa 296’900 Personen in der Schweiz unter einer Geldspielproblematik.

Integration auch mit Schweizer Partner schwierig

Sie suchen persönliche Beratung zu Ihrem Glücksspielverhalten oder möchten sich als Angehörige/r Rat holen? Die Beratung ist normalerweise kostenlos und es wird keine Diagnose gestellt. Bei Bedarf, können Sie gemeinsam mit der Fachperson die passende Therapiemöglichkeit besprechen. Da Glücksspielsucht oft zu erheblichen finanziellen Problemen führt, kann eine professionelle Schuldnerberatung helfen, einen Plan für den Umgang mit der finanziellen Situation zu erstellen.

Beratungsstelle für Schuldenfragen

Die vier Organisationen fordern deshalb, dass Familien räumlich getrennt von anderen Asylsuchenden untergebracht werden sollen. Es geht vor allem um Kinder, die gemeinsam mit ihren Eltern in die Schweiz kommen. Sie werden zunächst durch den Bund und anschliessend durch die Kantone untergebracht. Zwar leben sie jeweils zusammen mit den Eltern, aber eben auch mit anderen Geflüchteten. Stehen diese drei Punkt in Verbindung mit einer Social-Media-Nutzung, dann spricht Meyer von einem suchtartigen Verhalten. Ambulante Behandlungsprogramme ermöglichen es den Patienten, Unterstützung zu erhalten, ohne dauerhaft in einer medizinischen Einrichtung bleiben zu müssen.

Checkliste für Migrationsfachstellen

In den vergangenen Jahren wanderten zwischen 12’000 und 15’000 Deutsche pro Jahr zurück. Sechs Deutsche berichten, warum sie der Schweiz teils nach Jahren wieder den Rücken zukehren. Unter Wissen erhalten Sie Informationen zu allen oben aufgeführten Verhaltenssüchten.

Die Schweiz gehört zu den Ländern mit den geringsten Restriktionen. Angesichts der festgestellten Probleme im Zusammenhang mit den Online-Angeboten, gerade unter einem jungen Publikum, schliessen sich erstmals alle Kantone zusammen, um eine nationale Präventionskampagne durchzuführen. Denn die Studie zeigte auch, dass ein Drittel der Spielenden die bestehenden Hilfs- und Betreuungsangebote gar nicht kennt. Auf der Website gambling-check.ch, die auf deutsch, französisch und italienisch verfügbar ist, können sich die Spielende mit den Gründen auseinandersetzen, die sie zum Spielen motivieren. Ausserdem macht das Portal alle bestehenden Hilfs- und Betreuungsangebote bekannt. Die Kampagne wurde während vier Wochen in den Sozialen Medien (Facebook, Instagram und TikTok) verbreitet und richtete sich vornehmlich an die unter 30-Jährigen, die auf Online-Websites spielen.

Glücksspiel bietet hier scheinbar casino en ligne suisse einen Ausweg, indem es kurzfristig Spannungen löst und Ablenkung verschafft. Paradoxerweise kann die Spielsucht jedoch die Integrationschancen weiter verschlechtern und zu einem Teufelskreis führen. Von den über 15-Jährigen in der Schweiz weisen 4.3 Prozent eine problematische Nutzung von Glücks- und Geldspielen auf.

Auch hierzulande sei das Problem grösser als bisher angenommen, sagt Markus Meury, Mediensprecher der Stiftung Sucht Schweiz. «Zahlen aus dem Jahr 2022 zeigen, dass 4.3 Prozent der erwachsenen Bevölkerung – also rund 265’000 Personen – ein risikoreiches Geldspielverhalten aufweisen.» Ein kleiner Teil davon sei auch spielsüchtig. Sie können mithelfen, problematisches Spielverhalten früh zu erkennen. «Diese zwei Milliarden konzentrieren sich vor allem auf jene kleine Gruppe an Personen, die ein problematisches Geldspielverhalten haben», sagt Dörte Petit von Sucht Schweiz.

Der Anstieg der jährlichen Zunahme der ausgesprochenen Spielsperren im Vergleich zu den Vorjahren lässt sich insbesondere auf die Betriebsaufnahmen der Online-Spielbanken zurückführen.

Jris Bischof von der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren erklärt, oft würden Abbruchliegenschaften und Umnutzung als Unterkunft dienen. «Da ist die Ausgangslage sehr eingeschränkt, um eine kindergerechte Unterbringung zu ermöglichen.» Die Chancen jedoch, zusätzliche Mittel für Kinder im Asylbereich zu mobilisieren, sind derzeit politisch eher gering. Auch geflüchtete Kinder bräuchten Ruhe, Privatsphäre und einen Platz zum Spielen. «Wenn Stockbetten ein Zimmer vollständig füllen, haben die Kinder keinen Platz mehr, um in ihrem eigenen Zuhause zu spielen», so Hössli.

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